Waldspaziergang

Hörde
16.01.2026 – Bericht

Am 15. Januar hatte der OV zu einem Waldspaziergang unter sachkundiger Führung des Revierförsters, Herrn Wack, eingeladen. Neben uns GRÜNEN nahmen auch Vertreter anderer Parteien aus der Bezirksvertretung die Gelegenheit wahr, sich über das „Ökologische Waldkonzept der Stadt Dortmund“ vor Ort zu informieren.

Seit dem Ratsbeschluss 2023 zur Veränderung der Waldbewirtschaftung hat sich für die Forstbetriebe viel verändert. So wurde die Erntemenge von 6000 Festmeter auf 3000 Festmeter jährlich vermindert. Im Vordergrund steht für den Forstbetrieb heute die Erhaltung und Entwicklung eines gesunden auf Klimaresilienz ausgerichteten Dauerwaldes.

Herr Wack erläuterte, dass der Forstbetrieb eine rein natürliche Waldentwicklung sehr kritisch sieht, weil der Stadtwald Menschgemacht ist und in der Vergangenheit unterschiedlichen wirtschaftlichen Interessen diente. Die Entwicklung eines für künftige Generationen gesunden Waldes bedarf der aktiven Einflussnahme und wird noch 4 Förstergenerationen in Anspruch nehmen. Er konnte den Teilnehmer*innen auf dem Spaziergang mit viel Hintergrundinformationen die neue Strategie der Forstbetriebe plausibel darstellen.

Als wichtige Information haben wir mitgenommen, dass der richtig bewirtschaftete Wald nicht nur ein guter Holzlieferant für alle denkbaren Verwendungen ist. Eine regelmäßige Holzernte soll auch dazu beitragen, dass der Wald möglichst viel CO2 binden kann.

Wer sich weiter mit dem Thema Wald und dem Dortmunder Stadtwald auseinandersetzen möchte ist in der Wald-AG des OV nicht nur als GRÜNEN-Mitglied herzlich willkommen.

Hans Wiesner, OV DIE GRÜNEN Hörde

Ein Teilnehmer des Waldspaziergangs hält eine Karte in die Kamera, die den Waldbestand im Stadtgebiet Dortmund zeigt.

Waldkarte mit Baumbestand